
Ein starkes Zeichen für den Frieden: Heimatverein Tengern-Huchzen lädt zum Gedenken ein
Frieden und Völkerverständigung sind keine Selbstverständlichkeit – sie sind eine tägliche Aufgabe, die die Gemeinschaft verbindet. Unter diesem Leitgedanken lädt der Heimatverein Tengern-Huchzen e.V. am Sonntag, den 27. September 2026, zur inzwischen neunten Mahn- und Gedenkveranstaltung ein. Beginn ist um 11:00 Uhr.
Inmitten einer bewegten Weltzeit möchte der Verein gemeinsam mit allen Interessierten zurückblicken, um die Gegenwart besser zu verstehen. Im Mittelpunkt steht das Gedenken an die Opfer von Krieg und Tyrannei. Allein aus Tengern und Huchzen sind 54 Gefallene des Ersten Weltkriegs sowie 124 Tote und Vermisste des Zweiten Weltkriegs zu beklagen.
„Mehr als acht Jahrzehnte Frieden in Deutschland sind ein kostbares Gut. Die aktuellen Konflikte in Europa zeigen uns täglich, wie verletzlich diese Stabilität ist“, betont der Vereinsvorsitzende Lars Tödtmann. Die Veranstaltung solle mahnen, erinnern und ein starkes Signal für den Zusammenhalt setzen.
Für die diesjährige Ansprache konnte der Verein einen Gastredner gewinnen, der gezielt auf die lokalen Auswirkungen von Krieg und Vertreibung lenkt. Er zeigt auf, wie tiefgreifend diese Ereignisse das Leben der Menschen direkt vor Ort geprägt haben.
Eine organisatorische Änderung gibt es beim Veranstaltungsort: Da die markante Friedenslinde an der Sporthalle krankheitsbedingt gefällt werden musste, findet das Gedenken – wie bereits im Vorjahr – am Backhaus in der Schulstraße in Tengern statt.
Nach dem offiziellen, feierlichen Teil der Veranstaltung geht das Treffen in den traditionellen „Frühschoppen am Friedensbaum“ über. Bei frisch gegrillter Bratwurst und gekühlten Getränken bietet der Heimatverein den Rahmen für persönliche Gespräche, Austausch und das nachbarschaftliche Miteinander. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und ein gemeinsames Zeichen für die Erinnerungskultur zu setzen.